SALOME und ihre Bedeutungsschichten im Drama und in der Musik

Festspielsalon

Samstag 25.08.2018

SALOME und ihre Bedeutungsschichten im Drama und in der Musik

15.08.2018, 20.30 Uhr

Salome ist kein Drama im eigentlichen Sinne, sondern die Darstellung von psychischen Verletzungen und ihren Folgen, dargestellt als Quasi-Naturgesetz. Der Skandal der Uraufführung der Anfangszeit der Rezeptionsgeschichte war ihre sexualpathologische Deutung.

Seit allerdings die Oper als Elitenprojekt nicht mehr kulturbestimmend ist und der Salome-Plot gegen die Widerwärtigkeiten, die im Netz frei zugänglich sind, nur noch harmlos antiquiert erscheint, eröffnen sich neue Deutungshorizonte. Der Einführungsvortrag soll verschiedene Schichten freilegen, zum Beispiel die tiefenpsychologische Deutung der zugrundeliegenden Schuld- und Anerkennungs-Problematik.

Die Musik bringt die Tonanlität an ihre Grenze und ist heute noch eine Herausforderung des Hörens. Ich werde versuchen einige Hilfestellungen zu geben, die das Hörerlebnis erleichtern.

Nach seinem Studium der Musikwissenschaft in Wien hat Prof. Dr. Buland ein Institut mit aufgebaut, das er seit 2007 leitet: Das Institut für Spielforschung der Universität Mozarteum Salzburg. Als Musikhistoriker war er viele Jahre guest lecturer der Cultural Studies Academy in Pennsylvania.

Eintritt ist frei, um Reservierung unter der Telefonnummer 08651-98250 wird gebeten.

Foto: Fabian Kitzberger

 

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