Klosterhof Schubertiade
Das erste Schubert-Festival in Bayerisch Gmain bei Salzburg
Es gibt Orte, an denen Musik anders klingt. Intensiver. Näher. Persönlicher. Das 4*S Hotel Klosterhof ist so ein Ort. Eingebettet zwischen den Gipfeln der Berchtesgadener Alpen und nur wenige Minuten von der Festspielstadt Salzburg entfernt, nimmt vom 19. bis 22. März 2026 eine neue Tradition ihren Anfang: die Klosterhof Schubertiade – eine auf vier Jahre angelegte Konzertreihe, die mit ihrer ersten Ausgabe startet.
Drei Tage gelebte Musik. Drei Abende, die ineinander fließen. Künstler und Gäste, die gemeinsam in die wunderbare Welt von Franz Schubert eintauchen, denn er schrieb seine schönsten Werke nicht für große Säle, sondern für intime Kreise. Für Menschen, die sich bewusst Zeit nehmen wollten und genau dieser Geist lebt in der Klosterhof Schubertiade wieder auf – kuratiert und gespielt von der international gefeierten Pianistin Schaghajegh Nosrati.
Musik braucht Raum. Nicht nur akustisch, auch innerlich. Deshalb haben wir die Schubertiade ins Leben gerufen: Die Verbindung von Kultur und erholsamer Auszeit in naturnaher Alleinlage ermöglicht das, was Schuberts Musik ausmacht – echte Verbindung & Berührung.

Eröffnungsabend – Schubert pur
Donnerstag, 19. März 2026 · 20:00 Uhr
Der Auftakt der Klosterhof Schubertiade gehört ganz Franz Schubert. In einem konzentrierten Klavierrezital entfaltet sich seine Musik zwischen innerer Unruhe, lyrischer Innigkeit und formaler Weite. Im Mittelpunkt: die legendäre Wanderer-Fantasie sowie die späte A-Dur-Sonate D 959 – Meisterwerke, in denen Schubert existenzielle Fragen in Klang verwandelt.
Programm
- Wanderer-Fantasie D 760
- Impromptus D 899
- Sonate A-Dur D 959
An dem historischen Blüthner-Flügel in der Bibliothek "LiterArt" erweckt Schaghajegh Nosrati den Geist der ursprünglichen Schubertiaden zu neuem Leben: Schuberts Werke öffnen Räume für innere Bewegung und gemeinsame Aufmerksamkeit. Erleben Sie einen Abend voller Tiefe und berührender Klangpoesie.

Zwischen den Welten – Goethe, Hafis und Schubert
Freitag, 20. März 2026 · 20:00 Uhr
Am Freitagabend entsteht eine musikalische Brücke zwischen Kulturen, Sprachen und Klangtraditionen. Ausgehend von Goethes West-östlichem Divan und den Versen des persischen Dichters Hafis treten Schuberts Lieder in einen Dialog mit persischer Musik. Es entsteht ein lebendiger Austausch, in dem Poesie, Stimme und Instrumentalklänge ineinandergreifen und neue Perspektiven auf beide Welten eröffnen.
Künstler
- Schaghajegh Nosrati · Klavier
- Josefine Göhmann · Sopranistin
- Misagh Joolaee · Kamancheh

Abschlussabend – Späte Wege
Samstag, 21. März 2026 · 20:00 Uhr
Den Abschluss der Schubertiade bildet ein Konzert mit Kompositionen aus Schuberts letzter Schaffensphase. Im Mittelpunkt steht das Klaviertrio Es-Dur D 929, ergänzt durch Werke, die sich dem Thema des Wanderns widmen. Interpretiert werden sie von herausragenden Musikerinnen und Musikern der Barenboim-Said Akademie Berlin.
Programm
- Klaviertrio Es-Dur D 929
- Fantasie für Klavier vierhändig f-Moll D 940
- Der Wanderer D 489
- Joolaee · Be Hich Diyar
Künstler
- Schaghajegh Nosrati & Eda Seviniş · Klavier
- Izak Nuri · Cello
- Paula Mejía España · Violine
- Josefine Göhmann · Sopran
- Misagh Joolaee · Kamancheh

Schaghajegh Nosrati
Künstlerische Leitung der Klosterhof Schubertiade
Nach Konzerten in der Carnegie Hall New York, der Tonhalle Zürich und dem Gewandhaus Leipzig bringt die international gefeierte Pianistin Schaghajegh Nosrati nun ihre künstlerische Vision bei der ersten Klosterhof Schubertiade ein. Die Barenboim-Schülerin entdeckte während eines Aufenthaltes die Bibliothek "LiterArt" mit ihrem historischen Blüthner-Flügel – und jene Atmosphäre, die Schuberts Musik ursprünglich prägte.
Gemeinsam mit der Gastgeberfamilie Färber entwickelte sie die Vision, diesen Ort zwischen den Berchtesgadener Alpen und der Festspielstadt Salzburg zum Schauplatz einer neuen Schubertiade zu machen. Ihr Programm schlägt Brücken: zwischen Ost und West, Vergangenheit und Gegenwart, etablierten Künstlern und jungen Talenten.
Weitere Infos zu Schaghajegh NosratiSchuberts Musik ist für mich ein offenes Fenster – sie lädt ein, hinauszublicken, sich zu verlieren und immer wieder neu zu entdecken.

Klosterhof Schubertiade - Gut zu Wissen
Der Begriff "Schubertiade" stammt aus der Biedermeierzeit und bezeichnet gesellige Zusammenkünfte im privaten Rahmen, bei denen Franz Schuberts Musik musiziert wurde. Freunde und Musikliebhaber trafen sich in Salons, um gemeinsam zu singen, zu spielen und der Musik in intimer Atmosphäre zu lauschen. Im Mittelpunkt stand nicht das Konzert als Aufführung, sondern die musikalische Begegnung.
Anders als in großen Konzertsälen oder Festspielhäusern geht es bei einer Schubertiade um Nähe: zwischen den Künstlern und dem Publikum, zwischen den Menschen untereinander. Es ist ein gemeinsames Erleben von Musik – ohne Distanz, ohne Förmlichkeit. Diese Intimität prägte Schuberts eigenes Leben und seine Musik.
"Der Wanderer" ist eines der zentralen Motive in Schuberts Werk. In seinen Liedern und Klavierstücken begegnet uns immer wieder die Figur des Suchenden, des Heimatlosen, des innerlich Bewegten. Dieses Thema durchzieht auch die Schubertiade im Klosterhof in Bayerisch Gmain – musikalisch und philosophisch.
Nein. Sie können einzelne Konzertabende oder das gesamte Festival auch als Tagesgast besuchen. Eine Reservierung ist erforderlich!
- 1-Tagesticket: EUR 40
- 2-Tagesticket: EUR 70
- 3-Tagesticket: EUR 90
Ja, aufgrund der intimen Konzertatmosphäre ist die Anzahl der Plätze begrenzt. Deshalb wird eine rechtzeitige Reservierung unbedingt empfohlen.





